Cédric Müller
Wie kann ich Ihnen helfen?
Wer heute Rohstoffe und Waren importiert, bewegt sich in einem deutlich schwierigeren Umfeld als noch vor wenigen Jahren. Geopolitische Konflikte, unsichere Seewege, extreme Wetterereignisse und eingeschränkte Transportkapazitäten treffen inzwischen gleichzeitig aufeinander. Für Unternehmen bedeutet das: Ein Import ist längst nicht mehr einfach nur eine Bestellung mit anschliessendem Transport. Routen müssen kurzfristig angepasst, Lieferzeiten neu bewertet, alternative Verkehrsträger organisiert und gleichzeitig Zoll-, Einfuhr- und Dokumentationsanforderungen zuverlässig erfüllt werden. Der organisatorische Aufwand steigt – und mit ihm das Risiko von Verzögerungen und zusätzlichen Kosten.
Datum
Besonders deutlich wird die Situation im Nahen Osten. Die Strasse von Hormus gehört zu den strategisch wichtigsten Schifffahrtswegen der Welt. Die aktuelle Konfliktlage hat den Schiffsverkehr erheblich beeinträchtigt; im August 2026 liegt die Aktivität deutlich unter dem Niveau vor dem Konflikt. Auch das Rote Meer und die Passage durch Bab el-Mandeb bleiben problematisch. Anfang August wurde dort nach einer neuen Blockade ein Rückgang des Schiffsverkehrs von rund 24 % registriert.
Reedereien reagieren mit Umleitungen. Schiffe werden teilweise statt durch Suez und das Rote Meer um das Kap der Guten Hoffnung geführt. Solche Umwege können laut World Shipping Council bis zu 17 zusätzliche Tage bedeuten.
Das hat unmittelbare Konsequenzen für Importeure: längere Laufzeiten, höhere Kosten, schwierigere Terminplanung und mehr Unsicherheit.
Ist die Ware im europäischen Hafen angekommen, sind die Probleme nicht automatisch vorbei. Die anhaltende Trockenheit hat den Rhein als eine der wichtigsten europäischen Transportachsen massiv beeinträchtigt. Mitte August erreichten die Wasserstände Rekordtiefs. Schiffe können dadurch teilweise nur noch mit reduzierter Ladung fahren, während Güter auf Strasse und Schiene verlagert werden müssen. Bereits im Juli führten die niedrigen Pegel zu deutlichen Mehrkosten. Am kritischen Abschnitt bei Kaub konnten Schiffe zeitweise nur einen Bruchteil ihrer normalen Kapazität nutzen.
Gerade in diesem Umfeld zeigt sich, wie wichtig Erfahrung ist. Denn zu einer funktionierenden Importkette gehören nicht nur Frachtraten und Container. Zollabwicklung, Einfuhrdokumente, Tarifierung, Ursprungsfragen, Lieferbedingungen, Speditionskoordination und die Abstimmung der verschiedenen Beteiligten müssen ineinandergreifen. Schon kleine Fehler können dazu führen, dass eine eigentlich verfügbare Ware am falschen Ort steht, Dokumente fehlen, zusätzliche Kosten entstehen oder sich die Auslieferung unnötig verzögert. Und je komplexer das internationale Umfeld wird, desto wertvoller wird ein Partner, der diese Prozesse täglich beherrscht. Auch bei der Darreichungsform gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Trinova verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Import- und Zollwesen.
Wir kennen nicht nur die Theorie internationaler Warenströme, sondern vor allem deren praktische Herausforderungen. Wir koordinieren Transporte, begleiten Einfuhren, kümmern uns um die erforderlichen Abläufe und sorgen dafür, dass aus einer internationalen Bestellung möglichst zuverlässig eine verfügbare Ware beim Kunden wird. Besonders bei Importen aus Drittstaaten ist diese Erfahrung ein entscheidender Vorteil. Unterschiedliche Zollverfahren, Dokumente, Ursprungs- und Einfuhrbestimmungen machen eine professionelle Abwicklung wertvoll. Doch auch innerhalb der EU bedeutet Warenbeschaffung heute längst nicht automatisch, dass Logistik einfach ist. Verfügbarkeiten, Transportkapazitäten, Laufzeiten und alternative Routen müssen laufend im Blick behalten werden. Für unsere Kunden bedeutet das vor allem eines: weniger Aufwand im eigenen Unternehmen.
Statt selbst Speditionen, Dokumente, Zollthemen, Liefertermine und mögliche Alternativen koordinieren zu müssen, können sie auf die Erfahrung und bestehenden Prozesse von Trinova zurückgreifen. Wir können globale Risiken nicht verhindern. Aber wir können dafür sorgen, dass unsere Kunden deutlich weniger davon auf ihrem eigenen Schreibtisch haben. Gerade in Zeiten, in denen Lieferketten immer unberechenbarer werden, ist das ein entscheidender Mehrwert.
Die aktuellen Entwicklungen an der Strasse von Hormus, im Roten Meer und auf dem Rhein zeigen, wie schnell vermeintlich sichere Lieferketten unter Druck geraten können. Importieren ist komplexer, aufwendiger und risikoreicher geworden.
Genau deshalb müssen Unternehmen diese Komplexität nicht zwingend selbst bewältigen. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in Import, Logistik und Zollabwicklung übernimmt Trinova einen grossen Teil dieses Aufwands – bei Waren aus Drittstaaten ebenso wie bei Beschaffungen innerhalb der EU. Sie kümmern sich um Ihr Kerngeschäft. Wir kümmern uns darum, dass Ihre Ware den Weg zu Ihnen findet.